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Auswahl einer Lagerluftklasse

Performance and operating conditionsBearing type and arrangementBearing sizeLubricationOperating temperature and speedBearing interfacesBearing executionSealing, mounting and dismounting

Bei Lagerungen mit gegenseitig angestellten Lagern, wie z.B. Schrägkugellagern, Kegelrollenlagern oder Axial-Pendelrollenlagern, wird das Betriebsspiel erst beim Einbau festgelegt. Für das Betriebsspiel in solchen Lagerungen sind keine Lagerluftklassen festgelegt, obwohl beim Einbau jeweils ein bestimmter Einstellbereich angestrebt wird.
Bei den anderen Lagern wird die Anfangslagerluft bei ihrer Fertigung festgelegt. In ISO 5753-1 und DIN 620-4 ist die radiale Lagerluft in fünf Klassen (Gruppen) unterteilt, um den Größe der Anfangslagerluft zu spezifizieren (→ Lagerluft). In jeder Klasse werden für bestimmte Bohrungsdurchmesserbereiche jeweils bestimmte Lagerluftbereiche angegeben. Der Umfang der Lagerluftbereiche ist von der Lagerart abhängig. Angaben über die Lagerluft und die Lagerluftwerte sind in den betreffenden Produktabschnitten zu finden.
Eine Anfangslagerluft größer als Normal, wie die Lagerluftklassen C3 oder sogar C4, ist heute sehr gängig. Dies ist darauf zurückzuführen, dass moderne Lager höhere Belastungen aufnehmen und festere Passungen erfordern und dass sich die typischen Betriebsbedingungen von jenen unterscheiden, die zum Zeitpunkt der Festlegung der Lagerluftklassen herrschten.
Für die einreihigen Universal-Schrägkugellager für den satzweisen Einbau, die zweireihige Schrägkugellager, die Vierpunktlager und die einreihigen zusammengepassten Kegelrollenlager wird anstelle der radialen Lagerluft die für den Einbaufall wichtigere axiale Lagerluft angegeben. Die Radialluft steht in einem bestimmten Verhältnis zur Axialluft und ist abhängig von der Lagerart und der internen Geometrie .
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